HEP-Praktikum: Es gibt immer was zu tun

Liebe Leser, meine erste Praktikumswoche in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung ist fast um und ich hab gar nicht gemerkt, wie schnell die Zeit verfliegt! Ich fühle mich sehr gut aufgehoben in dem Wohnheim, in dem ich Praktikum mache. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich und haben immer ein offenes Ohr, wenn man Fragen hat. Die Bewohner sind sehr kontaktfreudig, hilfsbereit untereinander und sehr selbstständig. Man hat das Gefühl, dass man gar nichts großartig tun braucht, außer die Menschen zu motivieren und ggf. anzuleiten.

Aber das stimmt natürlich nicht, eigentlich gibt es immer etwas zu tun, und wenn es die Bewohner selbst sind, die sich einfach unterhalten wollen oder etwas zu berichten haben. Es macht Spaß,  sie kennenzulernen und zu erfahren, was sie schon alles in ihrem Leben erlebt haben und wo sie schon gewesen sind. Natürlich ist es manchmal schwer zu verstehen, da manche Bewohner etwas undeutlich sprechen, aber daran gewöhnt man sich schnell.

Bisher habe ich mir Zeit genommen, die Bewohner in ihrer Umgebung kennenzulernen und mich an ihren Tagesablauf anzupassen. Nun muss ich mir langsam überlegen, welche Person ich viermal beobachten möchte und mit wem ich gern ein Angebot durchführen würde, denn das gehört zu meinen Praktikumsaufgaben. So richtige Ideen habe ich zwar noch nicht, aber ich denke, das Wochenende wird mir die nötige Ruhe verschaffen, um mir etwas einfallen zu lassen. Leider habe ich keinen Wochenenddienst, das wäre auch eine tolle Erfahrung gewesen, aber vielleicht kann ich diese im nächsten Praktikum machen. Es würde mich auch interessieren, wie es in einer Nachtschicht so zugeht, aber das dürfen wir Schüler aus Versicherungsgründen nicht.

Zu meinen Aufgaben in der Wohngruppe gehören das Vorbereiten von Mahlzeiten, Wäsche legen und sortieren, Namensschildchen in die Wäschestücke einnähen, den Bewohnern assistieren und helfen (z.B. bei Reinigung ihrer Zimmer), sie auf Wegen begleiten und mit ihnen Kontakt zu pflegen. Ich bin sehr gespannt, welche Aufgaben noch auf mich zukommen werden und was ich noch alles lernen kann. Viel Spaß beim Lesen, bis nächste Woche, Jule

 

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