Altenpfleger sind genauso hoch angesehen wie Museumsdirektoren

Sozial- und Pflegeberufe genießen inzwischen in Deutschland ein ebenso hohes Ansehen wie Berufe, die ein Studium voraussetzen! Das fand das Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) in einer Umfrage heraus.

Es handelt sich um die erste Auswertung zum Berufsprestige seit 1984. Im Rahmen von Telefoninterviews wurden die Umfrageteilnehmer*innen gebeten, die Berufe auf einer Skala von 1 (niedriges Ansehen) bis 10 (hohes Ansehen) einzusortieren. Altenpflegehelfer sortierten sie auf Stufe 3 ein. Auf den ersten Blick eher im unteren Bereich, doch wenn man sich die anderen Tätigkeiten auf Stufe 3 anschaut, liegt der Altenpflegehelfer damit ebenbürtig zum Personalsachbearbeiter, zu Bürokaufleuten oder zur Historikerin!

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„Heilpädagogik bedeutet für mich die schrittweise Entwicklung meiner Persönlichkeit“

Heilpädagoginnen und Heilpädagogen scheinen eine besondere Art an sich zu haben. Auf diesen Gedanken konnte man jedenfalls kommen, wenn man diese Woche den Präsentationen der Studierenden der Fachakademie für Heilpädagogik Rummelsberg lauschte. „Meine Heilpädagogik“ lautete das Thema, das die Auszubildenden beleuchteten, die im kommenden Jahr ihren Abschluss machen. Viele berichteten von Heilpädagogen, die für sie Mentoren und Vorbilder waren und sie dazu ermutigt hatten, die Ausbildung zu beginnen. Einer der Studierenden, Florian Egermeier (39), sagt: „Heilpädagogik ist eine Haltungssache.“ Anders als beim Mechaniker, der am Auto schraube, habe man mit Menschen zu tun. Das setzt eine (kritische) Auseinandersetzung mit der eigenen Person voraus.

 

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