Heilerziehungspflegeassistentin Jingwen (22) aus China: „Mein größter Wunsch ist, meine Ausbildung gut zu bestehen“

Jingwen Zhang (22) aus Panzhihua in China macht die Ausbildung zur Heilerziehungspflegeassistentin bei der Diakonie Kork. Im zweiten Anlauf hat sie es mit Hilfe von Personalvermittlerin Olivia Prauss von YANGLAO Altenpflegeservices geschafft, in Deutschland Fuß zu fassen.

Wie kam es, dass du nach Deutschland gekommen bist?

Ich habe in China die Krankenpflegeausbildung gemacht. Vor etwa fünf Jahren habe ich gehört, dass in Deutschland Pflegekräfte gesucht werden. Deutsch ist eine Fremdsprache für mich und Deutschland ein fremdes Land, und das fand ich interessant. In China habe ich einen Deutschkurs gemacht und die B1 Prüfung bestanden. Dann bin ich nach Deutschland gekommen und habe eine Altenpflege-Ausbildung angefangen.

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Die Diakonie unterstützt gesetzliche Verbesserung der Löhne in der Pflege

Berlin, 21. Oktober 2019   Zur heutigen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages sagt Dr. Jörg Kruttschnitt, Vorstand Finanzen, Personal und Recht der Diakonie Deutschland:

„Die Diakonie Deutschland unterstützt den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Verbesserung der Löhne in der Pflege. Die Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeitenden sind ein wesentlicher Faktor, um für die Pflege kranker, behinderter und alter Menschen bessere Rahmenbedingungen zu schaffen. Der eingeschlagenen Weg zur tariflichen Festlegung von Lohnuntergrenzen und weiterer Mindestarbeitsbedingungen ist richtig. Zugleich ist sichergestellt, dass die Pflegemindestlohnkommission einen Minimalbetrag festsetzt, falls eine tarifliche Einigung nicht rechtzeitig zustande kommt oder scheitert.

Die Pflegeeinrichtungen der Diakonie fühlen sich aufgrund ihres christlichen Selbstverständnisses zu einer hochwertigen Pflege verpflichtet. Angemessene Löhne und faire Arbeitsbedingungen sind dafür unabdingbar. Entsprechend zeichnen sich die Einrichtungen der Diakonie durch eine hohe Bindung an kollektive Tarife aus und setzen in der Branche Maßstäbe. In der Diakonie sind bundesweit rund 180.000 Mitarbeitende in der stationären und teilstationären Pflege von kranken, alten und behinderten Menschen beschäftigt.“

Eine der beliebtesten Arbeitgeberinnen: Top-Platzierungen für die Diakonie in den neuen Trendence Rankings 2019

Wir freuen uns, dass 20.000 deutsche Schüler*innen, Berufseinsteiger*innen und Fachkräfte die Diakonie erneut unter die beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands gewählt haben! Die neuen Trendence Rankings für 2019 wurden soeben veröffentlicht.

Die Diakonie hat im Trendence Schülerranking 2019 (alle Branchen) Platz 30 der beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands erreicht (letztes Jahr: Rang 33). Damit ist sie nach dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) der am zweithöchsten platzierte Wohlfahrtsverband beziehungsweise zusammen mit DRK und AOK im Trio der bestplatzierten Arbeitgeber des Sozial- und Gesundheitswesens.

Im Branchen-Ranking für den öffentlichen Sektor hat die Diakonie Platz 7 der beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands aus Sicht der Schüler*innen erreicht.

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Zahl der Diakonie Mitarbeitenden steigt um 14 Prozent auf rund 600.000 Personen

Die Zahl der Mitarbeitenden in der Diakonie ist auf rund 600.000 angestiegen. Laut der neuen Einrichtungsstatistik, die am Montag, den 7.10.19, veröffentlicht wurde, sind 599.282 Mitarbeitende bundesweit tätig. In den rund 31.600 Einrichtungen mit ihren stationären und ambulanten Angeboten gibt es 1,18 Millionen Plätze bzw. Betten. Mehr als zehn Millionen Menschen nutzen jährlich die Diakonie, etwa 700.000 Ehrenamtliche unterstützen die Arbeit.

Die Einrichtungsstatistik wird turnusmäßig alle zwei Jahre erhoben. Stichtag für die neuen Zahlen ist der 1. Januar 2018. Zum Vergleich: Zu Beginn des Jahres 2016 waren in der Diakonie bundesweit rund 525.000 Mitarbeitende tätig – in ca. 30.500 Einrichtungen und Diensten mit rund 1,15 Millionen Plätzen bzw. Betten.

Diakonie-Präsident Ulrich Lilie sagt: „Die Diakonie-Statistik spiegelt das hohe Engagement und die große Leistung, die unsere Mitarbeitenden Tag für Tag erbringen. In einer älter und diverser werdenden Gesellschaft vertrauen immer mehr Menschen auf die Unterstützung der Diakonie. Als einer der größten Arbeitgeber in Deutschland ist der Sozialverband der evangelischen Kirche für die demografischen Herausforderungen der Zukunft bestens gerüstet.“

Die Zahlen finden Sie zugeordnet zu den Arbeitsfeldern unter www.diakonie.de/geschaefts-und-jahresberichte.

Wir bedanken uns bei den Top-Recruiter*innen aus unserem Verband, die den Zuwachs an Mitarbeitenden überhaupt erst möglich gemacht haben!

Quereinstieg in die soziale Arbeit, Praxisplatz für duales Studium, als Psychologe in die Diakonie? 3 Fragen aus unserer Berufsberatung

Eure Fragen rund um die Sozial- und Pflegeberufe beantworten wir unter sozialeberufe@diakonie.de oder per WhatsApp unter 01520-8981477.

Frage

Ich bin 35 Jahre alt und habe 2012 meinen Abschluss in BWL gemacht und mehrere Jahre in diesem Bereich gearbeitet. Mein Fachabitur habe ich auf der Sozial-FOS gemacht und habe schon immer einen besonderen Bezug zu Menschen und sozialen Themen gehabt. Derzeit überlege ich berufsbegleitend soziale Arbeit zu studieren und würde gerne nebenbei im sozialen Bereich arbeiten. Mich würde interessieren, ob es bei Ihnen die Möglichkeit gäbe neben dem Studium Vollzeit zu arbeiten?

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