„Soziale Berufe sind in“: Sarah macht die Krankenpflegeausbildung

Hey, ich bin Frederik, 14 Jahre alt, und mache gerade mein Schülerpraktikum hier bei der Diakonie Deutschland im Bereich Kommunikation für zwei Wochen.

Ich habe mich vor kurzem mit ein paar Aufgaben über soziale Berufe beschäftigt und da wurde ich gefragt, vielleicht ein Interview mit jemandem zu führen, der in einem sozialen Beruf tätig ist oder überlegt, mit einem anzufangen. Da ist mir sofort eine Bekannte namens Sarah (17), in den Kopf gekommen, die gerade ein ganzes Jahr in Australien verbringt und danach mit einer Krankenpflegeausbildung anfangen möchte:

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Krankenpfleger Marten (34): „Eine vierjährige Pflegeausbildung wäre gut“

Die Bundesregierung, viele Verbände und Pflegeeinrichtungen arbeiten seit Jahren daran, den Pflegeberuf attraktiver zu machen und die Wertschätzung in der Öffentlichkeit zu steigern – darunter auch die Diakonie. Aber kommen die Bemühungen auch wirklich an der Basis an? Reicht das, was wir tun, und wissen die Pflegekräfte davon? Marten (34) ist Krankenpfleger im DIAKO Ev. Diakonie-Krankenhaus Bremen und findet: Nein.

Was müssen wir tun, um den Pflegeberuf attraktiver zu machen?

Er muss familienfreundlicher, stressfreier und besser bezahlt werden. Und der breiten Bevölkerung muss vermittelt werden, dass es ein Beruf mit großer Verantwortung ist. Europaweit genießt der Pflegeberuf ein viel höheres Ansehen als bei uns.

Es gibt schon viele Pflegekampagnen mit dieser Botschaft. Reicht das nicht?

Nein. Nehmen wir das Beispiel des Unerhört-Forums der Diakonie in Bremen. Ich fand, dass dort meine Perspektive als Pfleger kein Gehör fand. Es ging um berufspolitische Anliegen, die Hauptgesprächspartner waren die Herren der Krankenkassen und der Diakonie. Alle sprachen sehr vorsichtig und umschifften die Probleme, so dass sich niemand angegriffen fühlen sollte. Der ursprüngliche Grund für die Veranstaltung, nämlich Ehrenamtliche und Pflegekräfte für ihre Arbeit zu loben, kam viel zu kurz. Die Obrigkeiten haben die Fähigkeit verloren, auf die Basis zu hören.

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Weiterbildung: Master „Systementwicklung Inklusion“

Inklusion ist ein Menschenrecht. Doch wie kann es gelingen, sie umzusetzen und zu etablieren? An der Evangelischen Hochschule Darmstadt wurde ein Studiengang eingerichtet, der Kompetenzen für diesen Prozess vermitteln soll: der Weiterbildungs-Master „Systementwicklung Inklusion“. Wir haben mit Studiengangskoordinatorin Laura Wallner über Inhalte, Bewerbungstipps sowie erste Erfolge gesprochen. Aktuelle Veranstaltungstipps zum Thema, Januar 2019: Am 31.1.19 gibt es in der Ev. Hochschule Darmstadt einen Vortrag des Weiterbildungs-Masterstudiengangs Systementwicklung Inklusion: „Inklusion ist ein Menschenrecht. Von der Utopie zur Praxis“. Am 1.2.19 eine Fortbildung „Der Beitrag von Organisationen zur Überwindung der Ausgrenzung“.

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Wir sagen „Dankeschön, Glücksspirale!“

Das muss auch mal gesagt werden: Dieser Blog wird vom Projektteam „Diakonie Karriereportal“ betreut. Im Jahr 2018 wurde die Projektstelle Multimediaredaktion durch Fördermittel der Glücksspirale finanziert. In den Jahren 2016 und 2017 wurden die Stellen der Projektleitung und der Multimediaredakteurin durch Fördermittel der Glücksspirale finanziert. Dankeschön! Nur durch die Unterstützung konnten wir Projekte wie das Karriereportal, die gemeinsame Stellenbörse von Diakonie und EKD, unsere Social Media-Kanäle, unsere WhatsApp-Berufsberatung und vieles mehr verwirklichen.

Maja, Verena & Claudine

Flamur (26) aus dem Kosovo: „Meine Mutter und Geschwister zurückzulassen war das Schwerste“ (English version available)

Damit Flamur und zahlreiche weitere junge Menschen aus dem Kosovo im Rahmen eines Projektes der Diakonie Württemberg nach Deutschland kommen und die Altenpflege-Ausbildung machen können, müssen viele bürokratische Hürden überwunden werden. Es werden Unterlagen übersetzt, Visaanträge eingereicht und die Schulzeugnisanerkennung beantragt. Trotz guter Beziehungen zu den einzelnen Akteuren erlebt die Steuerungsgruppe jedes Jahr wieder Änderungen im Prozess und somit Überraschungen, die zu meistern sind. Die Vorschriften für die Deutschkenntnisse wurden verschärft, die Visa für Nachrücker im Projekt abgelehnt, die Schulzeugnisanerkennung zu spät ausgestellt, weil die Wartezeiten inzwischen bei 14 Monaten liegen. Doch mit viel Geduld gelingt es am Ende doch, und so konnte Flamur als einer der ersten Projektteilnehmer seine Ausbildung bei der  Evangelischen Heimstiftung erfolgreich abschließen.  

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