Was geht, wenn’s nur mit Hilfe geht? Erlebe einen Tag in einer sozialen Einrichtung in Leipzig!

Beim Diakonischen Jugendtag am 12. Juni 2019 hast du die Chance, eine soziale Einrichtung kennenzulernen. Du arbeitest ein paar Stunden mit und bist mittendrin und voll dabei. Du kannst Pflegebedürftige in den Garten begleiten oder mit Kita-Kindern basteln, mit Menschen mit Behinderungen ein Spiel spielen, in einem Sozialcafé aushelfen, etwas vorlesen oder einfach mit Menschen sprechen – sowohl mit Mitarbeitenden als auch mit denen, die wir in einer Einrichtung betreuen. Am Nachmittag tauschst du dich mit den anderen Teilnehmenden des Diakonischen Jugendtages über den Tag aus und teilst deine Erlebnisse!

 

Lass dir diese Chance nicht entgehen. Melde dich am besten gleich hier für den Diakonischen Jugendtag an! Du kannst dich als Einzelperson anmelden oder du wirst über eine Gruppenanmeldung von Pfarrer*in, Religionslehrer*in, Jugendleiter*in angemeldet.

Bessere Ausbildungsvergütung für Pflege-Azubis bei der Diakonie

In bestimmten Ausbildungsstätten der Diakonie steigt die Ausbildungsvergütung für Pflege-Azubis. Das geht aus einer Pressemitteilung des Verbandes diakonischen Dienstgeber in Deutschland e.V. vom 2. April 2019 hervor.

Diakonie wird als Arbeitgeberin noch attraktiver

Pflegeazubis, die nach dem Tarif AVR DD bezahlt werden, erhalten ab 1. Juli 2019 durchschnittlich 7 % mehr Gehalt; Vorziehen höherer Entgelte und stufengleiche Höhergruppierung in der Arbeitsrechtlichen Kommission der Diakonie Deutschland beschlossen. [Bitte erfragt direkt bei euren diakonischen Ausbildungsstätten, welcher Tarif dort gilt, denn es gibt auch andere (regionale) Diakonie Tarife, d. Red.]

Während andernorts noch darüber diskutiert wird, wie mehr Auszubildende für die Pflegeberufe gewonnen werden können, macht die Arbeitsrechtliche Kommission der Diakonie Deutschland (ARK DD) Nägel mit Köpfen. Nach konstruktiven Beratungen wurde auf der Sitzung am 28. März 2019 beschlossen, dass die Vergütungen für Auszubildende in der in der Krankenpflege, Kinderkrankenpflege, Entbindungspflege und Altenpflege, die nach den Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie Deutschland (AVR DD) vergütet werden, zum 1. Juli 2019 um durchschnittlich 7 Prozent steigen sollen.

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Aus HEP wird TEP? Auf der Suche nach einer neuen Berufsbezeichnung für die Heilerziehungspflege

Ende Januar 2019 fand auf Einladung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Ausbildungsstätten für Heilerziehungspflege (BAG HEP) ein Workshop mit Vertreter*innen verschiedener Verbände statt. Das Ziel: eine neue Berufsbezeichnung für die Heilerziehungspflege. Am Ende stand ein eindeutiges Votum: Die Berufsbezeichnung soll sich in „Fachkraft für Teilhabe und Pflege“ weiter entwickeln.

Lara (23) über ihren Beruf: „Ich mache Menschen glücklich. ” Sie lernt Heilerziehungspflegerin im Ev. Johannesstift in Berlin-Spandau und erzählt im Video im Diakonie Karriereportal davon.

Die BAG HEP Mitgliederversammlung hatte bereits im November 2017 ihren Vorstand beauftragt, aktiv zu werden in Richtung einer neuen Berufsbezeichnung für die Heilerziehungspflege. Immer wieder stand der Name Heilerziehungspflege in den vergangenen Jahrzehnten in der Kritik vor allem auch der Selbstvertreter*innen. Zu fremdbestimmt, zu wenig positiv aussagekräftig für das, was den Beruf kennzeichnet, zu wenig lockend für am Beruf Interessierte, war die immer wieder vorgetragene kritische Rückmeldung.

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„Soziale Berufe sind in“: Sarah macht die Krankenpflegeausbildung

Hey, ich bin Frederik, 14 Jahre alt, und mache gerade mein Schülerpraktikum hier bei der Diakonie Deutschland im Bereich Kommunikation für zwei Wochen.

Ich habe mich vor kurzem mit ein paar Aufgaben über soziale Berufe beschäftigt und da wurde ich gefragt, vielleicht ein Interview mit jemandem zu führen, der in einem sozialen Beruf tätig ist oder überlegt, mit einem anzufangen. Da ist mir sofort eine Bekannte namens Sarah (17), in den Kopf gekommen, die gerade ein ganzes Jahr in Australien verbringt und danach mit einer Krankenpflegeausbildung anfangen möchte:

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Krankenpfleger Marten (34): „Eine vierjährige Pflegeausbildung wäre gut“

Die Bundesregierung, viele Verbände und Pflegeeinrichtungen arbeiten seit Jahren daran, den Pflegeberuf attraktiver zu machen und die Wertschätzung in der Öffentlichkeit zu steigern – darunter auch die Diakonie. Aber kommen die Bemühungen auch wirklich an der Basis an? Reicht das, was wir tun, und wissen die Pflegekräfte davon? Marten (34) ist Krankenpfleger im DIAKO Ev. Diakonie-Krankenhaus Bremen und findet: Nein.

Was müssen wir tun, um den Pflegeberuf attraktiver zu machen?

Er muss familienfreundlicher, stressfreier und besser bezahlt werden. Und der breiten Bevölkerung muss vermittelt werden, dass es ein Beruf mit großer Verantwortung ist. Europaweit genießt der Pflegeberuf ein viel höheres Ansehen als bei uns.

Es gibt schon viele Pflegekampagnen mit dieser Botschaft. Reicht das nicht?

Nein. Nehmen wir das Beispiel des Unerhört-Forums der Diakonie in Bremen. Ich fand, dass dort meine Perspektive als Pfleger kein Gehör fand. Es ging um berufspolitische Anliegen, die Hauptgesprächspartner waren die Herren der Krankenkassen und der Diakonie. Alle sprachen sehr vorsichtig und umschifften die Probleme, so dass sich niemand angegriffen fühlen sollte. Der ursprüngliche Grund für die Veranstaltung, nämlich Ehrenamtliche und Pflegekräfte für ihre Arbeit zu loben, kam viel zu kurz. Die Obrigkeiten haben die Fähigkeit verloren, auf die Basis zu hören.

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