3 Fragen aus unserer WhatsApp-Karriereberatung

Unter der Nummer 01520-8981477 könnt ihr uns per WhatsApp eure Fragen rund um die Sozial- und Pflegeberufe und Karriere bei der Diakonie stellen. Tipp: Schaut euch erstmal auf karriere.diakonie.de um, denn dort haben wir viele Fragen schon beantwortet. Zum Beispiel in unseren FAQs für Quereinsteiger https://karriere.diakonie.de/ueberblick-zum-quereinstieg/faqs-fuer-quereinsteiger/.

Ina: Ich wollte fragen, ob es möglich wäre, bei der Diakonie ein Praktikum in der Ambulanz zu machen? Ich wohne in Lemgo.

Für ein Praktikum kannst du dich direkt bei unseren diakonischen Einrichtungen vor Ort bewerben. Meinst du mit „Ambulanz“ die ambulante Pflege, eine ambulante Sprechstunde in einer Klinik oder die Notaufnahme im Krankenhaus? Eine ambulante Pflege haben wir direkt in deinem Wohnort: www.diakonie-ambulant.com. Das nächste diakonische Krankenhaus mit Notaufnahme und ambulanten Sprechstunden ist in Bielefeld: www.evkb.de. Weitere Einrichtungen der Diakonie findest du hier: https://www.diakonie.de/hilfe-vor-ort/ (Einrichtungen) und hier https://karriere.diakonie.de/ausbildungsstaetten-suche/ (Ausbildungsstätten).

Anna: Ich bin Ergotherapeutin und möchte eine Weiterbildung oder ein Studium machen. Welche Möglichkeiten gibt es bei der Diakonie?

Grundsätzlich findest du unsere Ev. Hochschulen hier https://karriere.diakonie.de/ausbildungsstaetten-suche/ und unsere Weiterbildungsstätten hier https://karriere.diakonie.de/fortbildung-weiterbildung/. Ein wichtiger Tipp wäre, nicht einfach ziellos irgendeine Weiterbildung zu belegen, nur weil sie interessant klingt, sondern die Sache von hinten aufzurollen: Wo willst du beruflich in fünf Jahren sein? Und wie kommst du dahin? Geht das bei deinem jetzigen Arbeitgeber oder müsstest du wechseln? Würde dich dein jetziger Arbeitgeber unterstützen und welche Weiterbildung würde er eventuell sogar finanzieren? Eine wichtige Entscheidung ist auch, ob du dich eher fachlich weiterbilden möchtest oder in Richtung einer Leitungsfunktion.

Christian: Wenn man selbst einmal ein Suchtproblem hatte, jetzt aber seit Jahren stabil ist, darf man dann sozialen Einrichtungen arbeiten?

Es ist in den sozialen Berufen nicht selten, dass Mitarbeiter selbst Krisen durchlebt haben und sich danach entscheiden, beruflich anderen Menschen helfen zu wollen. Das funktioniert aber wirklich nur, wenn die Krise überwunden ist, man sich Hilfe gesucht und sein Leben wieder im Griff hat. Ob unsere diakonischen Einrichtungen dich annehmen, hängt davon ab, ob du in der Bewerbung und im Vorstellungsgespräch den Eindruck machst, dass du stabil bist. Du solltest auf jeden Fall offen mit dem Thema umgehen und es von selbst ansprechen. Denn unsere Einrichtungen erleben es leider auch, dass Krisen, von denen sie nichts wussten, zum Beispiel während der Ausbildung wieder aufbrechen. Manche, aber nicht alle Einrichtungen haben die Möglichkeit, dem Azubi dann eine Auszeit zu geben, in der er sein Leben wieder sortieren kann.

Azubine Maja

Veröffentlicht von

34 Jahre alt, Referentin Jugendkommunikation Online beim DW EKD

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