Sarahs Blog: Unterwegs mit Herrn Schneider

Mit dem Projekt „Spuren hinterlassen“ erfüllt das Altenpflegezentrum Kasinostraße Bewohnerinnen und Bewohnern ganz besondere Wünsche. Azubi-Bloggerin Sarah war mit Herrn Schneider auf den Spuren der Kunst unterwegs. Das war nach dem ganzen Lernstress ein richtiges Gänsehaut-Erlebnis, wie Sarah euch in ihrem neusten Blogbeitrag berichtet.

Hallo liebe Leser!
Nach einer gefühlten Ewigkeit erstatte ich euch wieder Bericht über die jüngsten Ereignisse meiner Ausbildungszeit. Die letzten Wochen waren voller Trubel, Ausflüge, Projekte und natürlich geprägt von lernen, lernen, lernen. Den praktischen Teil der Examensprüfung habe ich am 28. Juni abgeschlossen und ich hoffe, dass ich auch erfolgreich dabei war. Die Ergebnisse erhalte ich am 31. August, dies ist auch das Datum meiner mündlichen Prüfung und damit ist – sofern ich alles bestehe – meine Ausbildung abgeschlossen.

Nach der Prüfung ist vor den Ergebnissen
Einen Tag vor der praktischen Prüfung habe ich morgens durch meine Pflegedienstleitung erfahren, welchen Kandidaten die Schule für die Prüfung aus den vorangegangenen Vorschlägen ausgesucht hat und musste dann in 120 Minuten eine Pflegeplanung für ihn schreiben. Am nächsten Tag kamen zwei Prüfer – Dozenten aus der Diakonie Akademie – um meine praktischen Handlungen zu beurteilen. Im Allgemeinen habe ich ein ganz gutes Gefühl, die Übergabe und die Vorbereitung sowie die eigentliche Pflege der Bewohnerin gingen mir mit so viel Publikum leichter von der Hand als gedacht! Ins Straucheln kam ich dann aber bei der anschließenden Dokumentation – ich war nach der Pflegesituation noch so aufgeregt und durcheinander und hätte mir zwischendrin erst einmal eine kleine Pause gewünscht. Leider kommt diese aber erst danach, bevor es anschließend in das Reflektionsgespräch geht. Zum Glück konnte ich meine Fehler größtenteils erkennen und auch benennen und korrigieren, bzw. mitteilen, wie es eigentlich hätte sein müssen. Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis!

Raus ins Leben und Spuren hinterlassen
Am 2. Juli nahm ich dann am Wuppertaler Schwebebahnlauf teil. Dies ist ein Firmenlauf, bei dem auch die Diakonische Altenhilfe Wuppertal vertreten ist. Trotz des wechselhaften Wetters habe ich nach gemütlichen 52 Minuten die 5 Kilometer hinter mich gebracht und mich dann über ein kaltes Weizenbier gefreut. Die Stimmung war einfach grandios und, hey: Dabei sein ist alles!

Am 11. Juli hatte ich das große Glück, einen Ausflug mit unserem Bewohner Herrn Schneider in die Düsseldorfer Kunstakademie machen zu können. Im Rahmen des Projekts „Spuren hinterlassen“, welches besondere Wünsche für Heimbewohner erfüllen möchte, machte es das Altenzentrum Kasionstraße möglich, mit einem ehemaligen Künstler noch einmal in das Leben eines Kunststudenten einzutauchen. Gemeinsam sahen wir uns den diesjährigen Sommerrundgang der Kunstakademie in Düsseldorf an und durften sogar eine Abschlussabsolventin kurz nach ihrer bestandenen Prüfung beglückwünschen. Ich hatte von den funkelnden Augen und Herrn Schneiders Freude beim Betrachten der Kunstwerke eine richtige Gänsehaut! Als ich am nächsten Tag sah, dass Herr Scheider wieder seinen Bleistift zur Hand genommen hatte und anfing, Portraits zu zeichnen, war mir wieder klar, was an meinem Beruf so kostbar und wunderschön ist!

On the road: Sarah beim Schwebebahnlauf und zusammen mit Herrn Schneider in der Düsseldorfer Kunstakademie

Letzte Prüfungen und Zukunftspläne
Nach dieser ganzen Action folgte dann der Lernstress – nur noch ein paar Tage bis zum schriftlichen Teil der Examensprüfung! Nach einem Großeinkauf, bei dem vor allem Energydrinks, Nervennahrung und Fertiggerichte im Einkaufswagen landeten, stürzte ich mich in die Unterlagen und Bücher, um für die entsprechenden Themen zu lernen. Ich glaube, ich hatte nach ein paar Tagen einen Dekubitur Grad 1 am Finger, aber: show must go on!

Am 25. Juli dann Tag 1 von 3: 120 Minuten Prüfung. Schriflich. Ein Lernfeld. Tausend Möglichkeiten. Doch nach dem ersten Tag legte sich langsam die Anspannung und die nächsten zwei Tage mit mehr Lernfeldern und noch mehr Möglichkeiten an Anworten, die man geben kann, habe ich – hoffentlich erfolgreich! – hinter mich gebracht. Nun stehen meine letzten Tage in der Kasinostraße an, denn ich habe heute meinen Vertrag für ein anderes Haus unterschrieben und werde dort ab September als examinierte Fachkraft voll durchstarten! Natürlich sofern ich die mündliche Prüfung am 31. August erfolgreich bestehe und auch in allen anderen Teilen gut abgeschnitten habe… Ich bin jedoch ganz guter Dinge und freue mich auf das kommende Sommerfest, welches am Samstag in unserem Haus Kasinostraße stattfindet!

Ich berichte bald wieder über das Fest und meine Vorbereitungen für die mündliche Prüfung und gebe im nächsten Blogbeitrag noch ein paar Lerntipps, die euch hoffenltich nützlich sein werden!
Bis bald, eure Sarah

Unsere Azubi-Blogger*in Sarah macht eine Ausbildung zur Altenpflegefachkraft im Altenpflegezentrum Kasinostraße der Diakonischen Altenpflege Wuppertal. Bereits im dritten Lehrjahr nimmt sie euch mit auf den spannenden Endspurt ihrer Ausbildung. Ihr interessiert euch auch für eine Ausbildung bei der Diakonie? Dann schaut euch auf dem Karriereportal um, informiert euch über alle Ausbildungsmöglichkeiten und findet direkt den passenden Ausbildungsplatz in unserer Stellenbörse. Und vielleicht habt ihr dann auch Lust, so wie Sarah, aus eurem Ausbildungsalltag zu berichten und Azubi-Blogger*in zu werden! Dann meldet euch bei uns unter sozialeberufe@diakonie.de – wir freuen uns auf euch!

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