Rrezarta (25) aus dem Kosovo: „Das Essen in Deutschland ist sehr lecker!“ (English version available)

Wer beim Projekt „Altenpflege-Ausbildung für junge Menschen aus dem Kosovo“ der Diakonie Württemberg mitmachen möchte, muss einen Abschluss einer medizinischen Mittelschule mitbringen. Das entspricht der deutschen Mittleren Reife mit einem medizinischen Schwerpunkt. Die Bewerber haben also eine Affinität zur Pflege. Wenn sie als Projektteilnehmer ausgewählt werden, nehmen die jungen Kosovaren an vorbereitenden Deutschkursen teil und reisen dann nach Deutschland ein, wo sie bei einem Träger der Diakonie Württemberg ihre Altenpflege-Ausbildung durchlaufen. Die „erste Generation“ hat gerade unter anderem bei der Evangelischen Heimstiftung ihren Abschluss geschafft, darunter Rrezarta Shala.

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Ich heiße Rrezarta Shala, bin 25 Jahre alt und komme aus dem Kosovo, aus Prizren. Für mich war es sehr schwierig, meine Heimat zu verlassen und alles von vorne und vor allem alleine in einem anderen und sehr großen Land wie Deutschland zu stemmen. Ich bin hier aber sehr gut angenommen und empfangen worden, die Deutschen sind sehr liebe und nette Menschen. Die ersten Arbeitstage haben sich gut angefühlt und waren sehr positiv. Am Anfang war es schön, andere Menschen kennenzulernen oder andere Kulturen. Schwierig war es jedoch, mich neu und ganz alleine einzuleben, aber es hat mir sehr geholfen, dass ich am Anfang mit einer Freundin zusammen war. Es war leichter für uns beide. Am meisten vermisse ich meine Familie, Freunde und meine Verwandtschaft. Toll ist allerdings das Essen hier in Deutschland, es ist sehr lecker. Das, was ich nicht gerne esse, ist Butter. Daran kann ich mich immer noch nicht gewöhnen, aber das ist wohl Geschmackssache.

Rrezarta (25): „German food is very tasty!“

Anyone wishing to take part in the project „Traineeship as a geriatric nurse for young people from Kosovo“ of Diakonie Württemberg must have a degree from a medical middle school. This corresponds to the German middle school graduation with a medical focus. As a consequence, applicants have an affinity for nursing. If they are selected as participants of the project, the young Kosovars take part in preparatory German courses and then travel to Germany, where they study nursing at a facility of Diakonie Württemberg. The „first generation“ has just graduated from the Evangelischen Heimstiftung. One of them was Rrezarta Shala:

“My name is Rrezarta Shala, I’m 25 years old and I’m from Kosovo, from Prizren. It was very difficult for me to leave my home country and get along in a big country like Germany all on my own. I was welcomed warmly, the Germans are very nice people. The first days at work went well and were very positive. From the very beginning it was nice to meet other people from other cultures. However, it was difficult to settle in all on my own. It helped a lot that a friend of mine came with me. It was easier that way for both of us. Most of all I miss my family, friends and relatives. But German food is very tasty! What I do not like to eat is butter. I still can not get used to that, but that’s a matter of taste.“

Azubine Maja

Veröffentlicht von

34 Jahre alt, Referentin Jugendkommunikation Online beim DW EKD

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