Mach‘ auch du ein FSJ als Schulbegleiterin so wie Denise! Die Diakonie Bonn hat noch Plätze frei!

Denise B.2Denise absolviert ihr Freiwilliges Soziales Jahr bei der Diakonie Bonn als Schulbegleiterin. Eine Schulbegleiterin begleitet Schüler*innen mit besonderem Förderbedarf in die Schule und den Unterricht, um ihnen zu helfen, besser mit den Lehrer*innen, den Mitschüler*innen und dem gesamten Schulalltag klarzukommen. Das sagt Denis über ihr FSJ:

„Ich mache mein Freiwilliges soziales Jahr als Schulbegleiterin von zwei Schülern an der Königin-Juliana-Schule und unterstütze diese beim alltäglichen Schulalltag so gut ich kann.

Die Arbeit mit Kindern bereitet mir sehr viel Spaß, da es etwas ist, was ich schon immer mal machen wollte.

Das FSJ in meinem Bereich lohnt sich für die Erfahrungen, die man mit anderen Menschen macht und an denen auch man selber wächst.“

Die Diakonie Bonn hat ab Sommer 2016 viele FSJ-Plätze in Bonn und der Region frei! Bewirb dich jetzt! Hier findest du hier alle freien Stellen, Infos und Ansprechpartner.

Pflegehelferin Rrezata: „Ich will Deutschland zurückgeben, was ich hier bekommen habe“

Rrezarta (29) hat in ihrem Heimatland Kosovo studiert, als Lehrerin gearbeitet und ist dann wegen unhaltbarer Zustände nach Deutschland geflohen. In Berlin beginnt die junge Frau sofort einen Deutschkurs und wird auf den Pflegehelferkurs für Geflüchtete des Diakonie Pflege-Verbunds Berlin aufmerksam. Sie absolviert den Kurs erfolgreich, könnte sofort arbeiten, aber jetzt droht ihr die Abschiebung.

Rrezarta bei der Zeugnisübergabe. Bildquelle: Sven Schwalke, Diakonie-Pflege-Verbund Berlin | 2016

Rrezarta bei der Zeugnisübergabe. Bildquelle: Sven Schwalke, Diakonie-Pflege-Verbund Berlin | 2016

„Plötzlich bin ich in einer Stadt aufgewacht, die doppelt so groß ist, wie mein Land“, beschreibt Rrezarta ihre ersten Tage in Berlin. Ihr Land, das ist die Republik Kosovo. Hier hat sie nach erfolgreich absolviertem Bachelor- und Masterstudium zwei Jahre als Lehrerin gearbeitet, bevor plötzlich gar nichts mehr ging. Aus dem Job geboxt von korrupten Entscheidern steht die gebildete Frau plötzlich vor dem Nichts. Arbeitslosigkeit, massive Bedrohungen, schlechte gesundheitliche Versorgung und weitere Gründe führen sie und ihren Mann dazu, nach Deutschland zu flüchten. Hier wollen sie sich eine Zukunft aufbauen. Beide beginnen sofort damit, deutsch zu lernen. „Dass ich selbst Lehrerin bin, hat mir sicher dabei geholfen, mich in der neuen Sprache schnell zu Recht zu finden“, sagt Rrezarta in einwandfreiem Deutsch. Und fügt lachend hinzu: „Neue Sprache, neue Kultur, neue Welt!“

Damit meint sie wohl auch den Arbeitsbereich Pflege, den sie in ihrem Qualifizierungskurs zur Pflegehelferin intensiv kennenlernt. Unter dem Motto „Deutsch sprechen. Pflege lernen. Bei uns arbeiten.“ hat der Pflege-Verbund Berlin in beachtlichem Tempo und mit viel Unterstützung einen Modellkurs ins Leben gerufen, der Geflüchteten Perspektive bietet. „Wir haben uns im Herbst 2015 zwei große Fragen gestellt: Wie können wir uns bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise einbringen und dabei gleichzeitig auf den Pflegenotstand in unserem Land reagieren?“ erläutert Geschäftsführer Karl-Martin Seeberg.

Rrezarta und die anderen AbsolventInnen des Qualifizierungskurs. Bildquelle: Diakonie-Pflege Verbund Berlin | 2016

Rrezarta und die anderen AbsolventInnen des Qualifizierungskurs. Bildquelle: Sven Schwalke, Diakonie-Pflege Verbund Berlin | 2016

Den zehn Absolventinnen und Absolventen des ersten Pflegehelferkurses für Geflüchtete wurden jetzt die Zeugnisse übergeben. Vier von ihnen haben bereits einen Arbeitsvertrag, vier weitere befinden sich auf dem Weg dorthin, so erfolgreich haben sie die Ausbildung absolviert und so dringend wird ihre Hilfe benötigt. Nur bei Rrezarta und einer weiteren Teilnehmerin aus Albanien passiert dies nicht. Dabei liegen ihnen gleich mehrere Arbeitsangebote vor. Aber ihre Heimatländer wurden als sichere Herkunftsstaaten eingestuft, die beiden Frauen bekommen trotz Qualifizierung, Deutschkenntnissen und offensichtlichem Bedarf ihrer Arbeit keine Arbeitserlaubnis und sind von der Abschiebung bedroht.

„Ich habe bereits fünf Anträge auf Arbeitserlaubnis gestellt, alle wurden abgelehnt“, berichtet Rrezarta ernüchtert. „Die Mitarbeiter der Diakonie setzen sich so für mich ein, ich habe bereits einen Arbeitsvertrag vorliegen, aber trotzdem soll plötzlich soll alles vorbei sein.“ Sie senkt den Kopf und fügt hinzu: „Ich gehe auf keinen Fall in den Kosovo zurück. Ich hoffe so sehr, dass ich hier bleiben und Deutschland zurückgeben kann, was es mir gegeben hat.“

Rrezarta war die allererste Bewerberin für das engagierte Projekt des Pflege-Verbunds Berlin. Im Oktober 2016 startet aufgrund des Erfolges bereits der zweite Kurs. Ob Rrezarta dann noch in Deutschland sein wird, ist ungewiss.

Ausbildung für GeflüchteteDu interessierst dich für den Qualifikationskurs für Geflüchtete? Dann informiere und bewirb dich gleich hier: www.diakonie-pflege.de/Fluechtlinge Weitere freie Ausbildungs- und Studienplätze, FSJ- und BFD-Stellen sowie Jobs für Berufseinsteiger findest du in unserer Stellenbörse. Die Diakonie ist ein bunter, internationaler Arbeitgeber und sucht genau dich!

Offen für Kritik: Mitarbeiter schätzen den Vorstand beim Evangelischen Verein für Innere Mission Frankfurt

Martin Barschke„Entscheidungen werden auch mal lachend in Frage gestellt“, beschreibt Geschäftsführer Martin Barschke die Kommunikation im Team des Evangelischen Vereins für Innere Mission Frankfurt. Was seinen Verein sonst noch zu einem tollen Arbeitgeber macht, erzählt er im Audio-Interview. Und das Beste: Er sucht euch als Pflegefachkräfte für sein Team!

Last Minute FSJ-Platz in Kita der Diakonie Bremen

Die Diakonie Bremen hat noch mehrere Plätze für ein Freiwilliges Soziales Jahr beginnend im August 2016 frei. Infos und Bewerbung hier: http://www.diakonie-bremen.de/freie-stellen! Ein Einsatzort sind zum Beispiel Bremer Kindertagesstätten. Was viele nicht wissen: Während des FSJ habt ihr auch mehrere Seminartage, an denen ihr euch mit anderen Freiwilligendienstleistenden trefft, euch mit sozialen Themen beschäftigt und tolle Ausflüge macht.

Dominik_ueber_SeminareDas sagt Dominik über die Seminare für FSJler bei der Diakonie Bremen:

„Die Seminare, die ihr während des FWDs absolvieren werdet, sind tolle Bonbons, die euch vom Arbeitsalltag ablenken werden.  Vom Kletterpark über Minigolf bis hin zu selbst erarbeiteten Themen ist alles dabei. Mitunter ein wenig peinlich, aber doch immer lustig sind die Aktivitäten und Leiter, was für eine gute Stimmung sorgt. Oft wird in Kleingruppen gearbeitet, jedoch wird auch viel nur als ganze Gruppe möglich sein. Neue Freunde finden sich leicht und bei Problemen haben Leiter und Gruppe immer ein offenes Ohr, um zu helfen. Eine Seminarwoche dürft ihr sogar selbst wählen. Also, freut euch auf die Seminare. Sie versprechen Spannung, Spaß und Abwechslung!“

Weitere und ausführlichere Erfahrungsberichte von FSJlern der Diakonie Bremen findest du hier: https://www.diakonie-bremen.de/fsj-bfd-und-ehrenamt/freiwilliges-soziales-jahr/erfahrungsberichte.html.

Last Minute FSJ-Platz in der Bremer Seemannsmission

Die Diakonie Bremen hat noch mehrere Plätze für ein Freiwilliges Soziales Jahr beginnend im August 2016 frei. Infos und Bewerbung hier: http://www.diakonie-bremen.de/freie-stellen! Ein Einsatzort ist zum Beispiel die Bremer Seemannsmission. Seeleute und internationale Gäste werden bei der Bremer Seemannsmission willkommen geheißen. Jeder Gast soll ein „Zuhause in der Fremde “ finden. Es geht dabei um den Austausch zwischen verschiedenen Nationalitäten, Religionen, Kulturen und Lebensweisen. Die Kommunikation mit Menschen aus allen Ländern der Welt steht im Vordergrund. Zu den Aufgaben der Freiwilligen gehören: Shuttleservice vom Schiff und zurück, Begrüßung und Verabschiedung der (internationalen) Gäste, als Ansprechpartner für Fragen/Probleme rund um den Aufenthalt, Begleiten bei Besorgungen oder Freizeitaktivitäten der Gäste, Besuche auf den Schiffen. Diese Stelle ist für über 18-Jährige. Gute Englischkenntnisse und ein Führerschein werden vorausgesetzt.

Jonathan_und_Lisa_Seemannsmission

Das sagen Jonathan und Lisa über ihr FSJ in der Bremer Seemannsmission:

„Die Bremer Seemannsmission hat sich zum Ziel gesetzt, den Seeleuten außerhalb ihrer Arbeitszeit einen würdigen Aufenthalt an Land in einer heimatlichen Atmosphäre zu ermöglichen. Sie ist eine Anlaufstelle für aktive und ehemalige Seeleute, hilft bei alltäglichen Problemen, und bietet einen Ort, um in Ruhe den Kontakt zu Familie und Freunden in der Heimat herzustellen. Den jungen Freiwilligen bietet sie einen vielseitigen Arbeitsplatz in familiärer Atmosphäre, der bei eigenständigem Arbeiten die Möglichkeit  zu engem kulturellen und internationalen Austausch bietet. Wenn du keine Probleme hast, dich auf Englisch zu verständigen, offen auf andere Menschen zugehst und gerne selbstständig und verantwortungsvoll arbeitest, ist die Seemannsmission das Richtige für dich. Wenn du diese Voraussetzungen mitbringst, wirst du am Ende deines FSJs konsequenter und belastbarer sein und hoffentlich viele spannende Begegnungen gehabt haben.“

Weitere und ausführlichere Erfahrungsberichte von FSJlern der Diakonie Bremen findest du hier: https://www.diakonie-bremen.de/fsj-bfd-und-ehrenamt/freiwilliges-soziales-jahr/erfahrungsberichte.html.